ODIN

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FAQs



Auf welchem Betriebssystem kann ODIN betrieben werden?
ODIN wird ausschließlich unter Linux / Unix betrieben. Sehr gute Erfahrungen wurden mit dem Einsatz von SuSE SLES 11 gemacht, es wurde auch auf HP-UX 11.23 erfolgreich getestet. Die Prüfung anderer Linux-Betriebssysteme auf Installation und Handhabung erfolgt sukzessive.


Auf welcher Datenbankversion wird ODIN betrieben?
ODIN kann ab Releasestand Oracle 11.2.0.2 eingesetzt werden.


Wie oft wird ODIN upgedatet?
ODIN wird 2 mal im Jahr aktualisiert, sofern dies über einen Supportvertrag vereinbart wurde und notwendig ist.


Wie oft wird ODIN die Remoteinstanzen abfragen?
ODIN wird per crontab gesteuert und liest die Systemviews der Instanzen zu jeder vollen Stunde aus.


Welche Informatonen werden von den Remoteinstanzen abgefragt?
ODIN fragt die Metriken der Performanceviews V$SYSSTAT, V$SYSTEMEVENT und V$WAITSTAT ab und generiert Grafiken aus den Delta-Werten aus dem Vergleich des vorigen Scans.

Aus den Views V$DATABASE, V$INSTANCE und V$PARAMETER werden Konfigurationsänderungen ermittelt und in einem Logbuch protokolliert. Dies dient der Ursachenermittlung bei geändertem Performanceverhalten.

Weiterhin werden Informationen zu den Tablespaces ermittelt, um deren Größenänderungen und die Auslastungen darzustellen.

Aus den Objektstatistiken werden die Zugriffe pro Intervall ermittelt. Diese Informationen sind von den Grafiken der Metriken verlinkt. Auftretende Spitzen in den Grafiken können so in sekundenschnelle auf den Verursacher, bzw auf das Objekt (Tabelle, Index) hinweisen.


Wie groß ist die durch ODIN generierte Last auf den zu monitorenden Instanzen?
Im Vergleich zu anderen Monitoringtools ist die durch ODIN generierte Last verschwindend gering, da nur einmal pro Stunde Informationen abgefragt werden.


Wie oft wird ODIN die Grafiken generieren?
Die Erstellung der Grafiken wird per crontab gesteuert, die Aktualisierungen sind individuell zu konfigurieren. Eine allgemein gültige Vorgabe gibt es nicht. In der Praxis hat sich gezeigt, dass zum Arbeitsbeginn die neuesten Grafiken vorliegen sollten, um auf eventuelle Performance-Änderungen reagieren zu können. Weitere Aktualisierungen wurden gegen 10:30 Uhr, 13:30 und 16:30 Uhr durchgeführt - mit diesem Rhythmus wurde ein gutes Maß erreicht, um sich zwischendurch ein aktuelles Bild vom Verhalten der Instanzen zu verschaffen. .


Kann ODIN Konfigurationen der Remoteinstanzen ändern?
Nein. ODIN wurde dazu geschaffen, Informationen der Remoteinstanzen auszulesen und diese zu Informationszwecken weiterzuverarbeiten. Auf den zu monitorenden Instanzen wird ein User ODINREADONLY angelegt, der - wie sein Name schon sagt - nur mit Leserechten auf Systemviews ausgestattet wird. Die Notwendigkeit andere Instanzen zu konfigurieren wurde von vornherein ausgeschlossen, dafür gibt es genügend andere sehr gute Tools auf dem Markt.


Kann ODIN in einer virtuellen Umgebung betrieben werden?
Ja, ODIN läuft zu Testzwecken in einer virtuellen Umgebung, mit allen sich daraus ergebenen Vor- und Nachteilen. Die Performance ist dabei naturgemäß von den Komponenten (Anzahl zugewiesener CPUs, Fremdzugriffe auf das Storage, Netzwerk-IO etc) abhängig.


Wieviele Instanzen können mit ODIN gemonitored werden?
Die Anzahl der zu monitorenden Instanzen ist begrenzt und abhängig von mehreren Faktoren. Zum einen ist die Leistungsfähigkeit der zu monitorenden Instanz zu benennen, wie schnell kann sie die Abfragen der Systemviews beantworten. Dabei spielen deren Last, als auch die Entfernung und die Laufzeit der Signale eine Rolle. Zum anderen wird die Anzahl der zu monitorenden Instanzen durch die Leistungsfähigkeit des Servers, auf dem ODIN betrieben wird, begrenzt. Je größer die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Komponenten bei Netzwerk-IO, Plattenzugriffe, CPU etc sind, desto mehr Daten der Instanzen können verarbeitet werden. In der Praxis wurden in einer virtuellen Umgebung mit 2 CPUs, 4 GB Hauptspeicher, 1GB Netzwerkanbindung, 50 GB Speicherplatz im SAN 40 Instanzen erfolgreich gemonitored.


Welche Vorteile ergeben sich durch den Einsatz von ODIN?
Der Oracle-DBA ist besser und schneller über die Performance einer Datenbank informiert und kann schneller auf geändertes DB-Verhalten reagieren. Daraus ergeben sich weitere Vorteile im Zusammenspiel mit anderen Abteilungen, da die Datenbanktruppe jene anderen Abteilungen eher informieren kann - was wiederrum für eine bessere Zusammenarbeit sorgt.

Die Firma spart durch ODIN Zeit und Geld für den Betrieb der Datenbanken und sorgt durch die schnellere Informationsgewinnung auch für ein besseres Betriebsklima, wenn diese Infos weitergegeben werden.


Wie wirkt ODIN, um diese Vorteile zu erreichen?
In der Darstellung der Performancemetriken zeigt sich das Verhalten der Datenbanken über einen Zeitraum von 21 Tagen, Regelmäßigkeiten werden sichtbar. Ursachen von Unregelmäßigketen können vielfältiger Art sein: Fehler im RDBMS, Prozessausfälle, Datenbankabfragen ausserhalb der Applikation, Applikationsänderungen, Patches, Updates, geänderte Konfigurationen, DB-Entwicklereingriffe, DB-Parameteränderungen werden Auswirkungen auf das Verhalten der Datenbank haben. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die dafür notwendige Kommunikation zwischen den betreffenden Fachabteilungen nicht immer gewährleistet ist Manchmal werden Klagen laut, die Datenbank laufe seit einigen Tagen nicht mehr performant genug. Mit ODIN kann ein DBA zeitnah eine Performancestörung erkennen. Die Übersicht der Tablespaces und deren Auslastung zeigt Trends, eine proaktive Erweiterung derselben kann Engpässe vermeiden helfen.


Kann ODIN als Analysetool bewertet werden?
Ein klares Nein! ODIN kann die Ursachen geändertem Performanceverhaltens nicht bestimmen.

Die Grafiken der Metriken zeigen, wenn sich die Performance geändert hat. Wenn es um die Ermittlung deren Ursachen geht kann ODIN eingeschränkt unterstützten.

Das Menu "Checkliste" enthält unter dem ersten Eintrag "Grafiken" Menupunkte, die bei der Ursachenermittlung helfen können.
-Ist diese Performanceänderung auf Parameteränderungen zurückzuführen sind diese Änderungen automatisch im Logbuch protokolliert.

-Die DB-Historie wird in der Praxis als zentrale Dokumentationsfunktion genutzt.
Sollte der Eingriff auf DBA-Tätigkeiten zurückzuführen sein und wird die Doku hier gepflegt, kann die Ursache geändertem Verhaltens dort gefunden werden.

-Von Oracle erkannte Fehler oder Alarme können über die nächsten Menueinträge abgefragt werden.

-In der Prais hat sich gezeigt, dass DB-Entwickler oder Softwarefirmen ihre Datenbanken updaten und diese Info nicht immer an die DBAs weitergeben. Hier lohnt der Blick auf die Menupunkte "DDL - Neue Objekte" und "DDL - Objektänderungen". Dabei werden die Objekte gelistet, die in den letzten 21 Tagen geändert bzw neu erstellt wurden.


Ersetzt ODIN die Kontrolle der bekannten Log-Dateien der zu monitorenden Datenbanken?
Nein! Ob mit oder ohne ODIN sind die Oracle-Logdateien immer noch die für den Oracle-DBA maßgeblichen Informationsquellen. ODIN kann und will sie nicht ersetzen.


Warum arbeiten wir selbst mit ODIN?
Weil das Tool effizient ist und jede Menge Spaß macht :-)